Ratgeber

Mitarbeiterbenefits für Gesundheit: Ideen, die Ihr Team bewegen

Gute Mitarbeiterbenefits für Gesundheit müssen nicht teuer sein, aber sie müssen in den Alltag passen. Ein Obstkorb und ein Gesundheitstag im Jahr ändern wenig. Was Menschen in Bewegung bringt, ist ein Angebot nahe am Zuhause oder am Büro, ein gemeinsames Ziel und Zeit, die man dafür bekommt. Dieser Ratgeber sammelt Ideen für Ihr Team, vom Sport über Team-Challenges bis zu Rabatten bei Partnern, und zeigt, wie Sie die Teilnahme messen, ohne Menschen zu überwachen.

Aktualisiert am · 6 Min. Lesezeit

Welche Ideen bringen Ihr Team in Bewegung?

Bewegung wirkt dann, wenn sie regelmäßig stattfindet. Die besten Ideen senken deshalb die Schwelle: weniger Weg, weniger Kosten, weniger Organisation. Wie Sie daraus ein festes Angebot machen, erklärt der Ratgeber Firmenfitness einführen.

Fragen Sie vorher, was Ihr Team will. Eine kurze, anonyme Umfrage verhindert, dass Sie einen Kurs bezahlen, den niemand besucht. Je nach Team und Budget kommen diese Ideen in Frage:

  • Ein Zuschuss zur Mitgliedschaft im Studio, das Ihre Mitarbeitenden schon nutzen
  • Ein Fitness-Abo für mehrere Studios, damit alle ihren Sport finden: Studio, Schwimmbad, Yoga, Klettern
  • Ein Kurs im Büro oder im Park, einmal pro Woche zur selben Zeit
  • Treffen im Gehen statt im Besprechungsraum, wenn niemand Folien braucht
  • Duschen und ein Platz für Fahrräder, damit der Weg zur Arbeit Training sein kann

Wie funktionieren Team-Challenges?

Eine Team-Challenge macht aus Training ein gemeinsames Thema. Teams aus Abteilungen oder Standorten sammeln über einige Wochen Trainingseinheiten oder Minuten in Bewegung, und eine Rangliste zeigt, wer vorne liegt. Ein überschaubarer Zeitraum, etwa ein Monat, hält die Spannung, und gemischte Teams bringen Leute zusammen, die sonst wenig miteinander zu tun haben.

Damit alle mitmachen können, zählen Sie besser Einheiten oder Minuten als Kilos oder Kilometer. So hat die Person, die zum ersten Mal ins Studio geht, dieselbe Chance wie die Marathonläuferin. Machen Sie die Teilnahme freiwillig, und feiern Sie am Ende alle, die mitgemacht haben, nicht nur das Siegerteam.

Was bringen Rabatte bei Partnern und in Studios nahe dem Büro?

Rabatte sind ein günstiger Einstieg. Mit ein paar Studios in Büronähe vereinbart, machen sie Training in der Mittagspause oder direkt nach der Arbeit einfacher, ohne dass das Unternehmen gleich den ganzen Beitrag trägt. Und sie lassen sich klein anfangen und später ausbauen.

Auch Rabatte bei Physiotherapie, Ernährungsberatung, Sportevents und Shops kommen gut an, weil jede Person das nutzt, was zu ihr passt. Wichtig ist, dass die Rabatte leicht zu finden sind: in einer App auf dem Handy, nicht in einer Datei im Intranet.

Wie schaffen Sie Zeit für Training?

Viele würden gern trainieren, finden aber keine Lücke im Tag. Kleine Regeln helfen mehr als große Programme: Gleitzeit, die einen Kurs am Nachmittag erlaubt, eine längere Mittagspause an zwei Tagen pro Woche oder Termine, die nicht vor 9:00 Uhr beginnen.

Entscheidend ist das Vorbild. Wenn die Führungskraft sagt, dass sie mittags zum Training geht, und es auch tut, trauen sich andere. Wenn Training heimlich stattfinden muss, nutzt es niemand.

Bei Schichtarbeit gilt dasselbe in anderer Form: ein Angebot, das auch früh morgens oder spät abends nutzbar ist, und Schichtpläne, die feste Trainingszeiten nicht jede Woche durcheinanderwerfen.

Wie messen Sie die Teilnahme, ohne Menschen zu überwachen?

Sie wollen wissen, ob sich Ihr Angebot lohnt. Ihre Mitarbeitenden wollen nicht, dass der Arbeitgeber weiß, wer wann wo trainiert. Beides geht zusammen, wenn Sie nur Summen ansehen: wie viele Personen ein Angebot aktiviert haben, wie viele es im Monat nutzen und wie sich das entwickelt.

Fragen Sie zusätzlich mit einer kurzen, anonymen Umfrage nach, was gefällt und was fehlt. Binden Sie, falls vorhanden, Betriebsrat und Datenschutzbeauftragte ein, und machen Sie klar, dass niemand Nachteile hat, wenn er nicht mitmacht. Teilen Sie die Ergebnisse mit dem Team: Wer sieht, dass seine Antworten etwas verändern, antwortet beim nächsten Mal wieder.

Wie passt Yeki Pass in Ihr Programm?

Yeki Pass deckt als Firmenfitness mehrere dieser Ideen in einer Mitgliedschaft ab. Ihre Mitarbeitenden trainieren, wo sie wollen, nah am Zuhause oder am Büro: Fitnessstudios, Studios, Schwimmbäder und Sportzentren, je nach gewähltem Plan. Sie entscheiden, ob das Unternehmen den ganzen Plan oder einen Teil übernimmt.

  • Team-Challenges zwischen Kollegen und Standorten, mit einer Rangliste, die sich nach jedem Training aktualisiert
  • Partnerrabatte bei Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Events und Shops im Netzwerk
  • Rabatte für Ihre Mitarbeitenden in Studios, die Sie auswählen, zum Beispiel ein paar in Büronähe
  • Plus inklusive: Trainingspläne, Fortschritte, Ernährung und die ganze Historie in der App
  • Eine Abrechnung pro Monat, nur für Personen, die den Pass aktiviert haben
  • Nur Summen für Sie: wie viele den Pass haben und wie oft sie ihn nutzen, nie wer, wo oder wann
Eine Team-Challenge in der Yeki-App, mit der Rangliste der Teams.

Wie starten Sie, ohne sich zu übernehmen?

Wählen Sie zwei oder drei Ideen, nicht zehn. Ein guter Start besteht aus einem Angebot, das jeden Tag nutzbar ist, zum Beispiel einer Mitgliedschaft oder Rabatten in Studios nahe dem Büro, und einem gemeinsamen Anlass, etwa einer Team-Challenge über vier Wochen.

Kündigen Sie den Start persönlich an, nicht nur per Rundmail. Schauen Sie nach drei Monaten auf die Summen und die Umfrage, und bauen Sie aus, was genutzt wird. Ob und wie Gesundheitsangebote steuerlich begünstigt sind, klären Sie vorher mit Ihrer Steuerberatung.

Häufige Fragen zu Gesundheitsbenefits

Welche Gesundheitsbenefits passen zu einem kleinen Budget?

Rabatte in Studios nahe dem Büro, ein wöchentlicher Kurs, Gleitzeit fürs Training und eine Team-Challenge kosten wenig. Ein Zuschuss zur Mitgliedschaft lässt sich später dazunehmen, wenn Sie sehen, wie viele mitmachen.

Was ist der Unterschied zwischen BGM und BGF?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist der Rahmen, mit dem ein Unternehmen Gesundheit planvoll steuert. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) sind die konkreten Maßnahmen darin, etwa Bewegungsangebote, Kurse oder Beratung.

Wie motiviere ich Mitarbeitende, die keinen Sport machen?

Mit niedrigen Schwellen statt Leistungsdruck: freie Wahl beim Sport, Ziele in Einheiten statt Kilos, Teams, in denen jede Einheit zählt, und Führungskräfte, die selbst mitmachen. Zwang und öffentliche Ranglisten einzelner Personen schrecken eher ab.

Wie viel sollte ein Unternehmen für Gesundheitsbenefits ausgeben?

Dafür gibt es keine feste Regel. Starten Sie mit einem Budget, das Sie mindestens ein Jahr halten können, und messen Sie die Teilnahme. Ein kleines Angebot, das bleibt, wirkt mehr als ein großes, das nach drei Monaten wieder verschwindet. Die steuerliche Seite klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.

Was sieht der Arbeitgeber, wenn Mitarbeitende Yeki Pass nutzen?

Nur Summen: wie viele Mitarbeitende den Pass aktiviert haben und wie oft sie ihn nutzen. Wer wann wo trainiert, bleibt privat.

Können wir mit Rabatten in einzelnen Studios starten?

Ja. Yeki vereinbart für Ihre Mitarbeitenden Rabatte in Studios, die Sie auswählen, zum Beispiel ein paar in Büronähe. Den Pass können Sie später dazunehmen.

Das App-Symbol von Yeki

Die Yeki-App

Kostenlos für alle, die mit einem Studio oder einem Profi auf Yeki trainieren.